Raucher und Zuckerkranke haben das höchste Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken.
Bei starken Rauchern ist das Risiko für den entzündlichen Knochenabbau um mehr als das siebenfache erhöht. Daraus resultierender Zahnverlust tritt bei Rauchern etwa 20-mal häufiger auf, als bei Nichtrauchern. Da die Inhaltsstoffe des Rauches unter anderem auch zu einer Verengung der Blutgefäße des Zahnfleisches führen, ist das alarmierende Symptom "Zahnfleischbluten" bei diesen Patienten fast immer komplett unterdrückt und sie erkennen die Erkrankung selbst erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Raucher sprechen zudem schlechter auf die Therapie an. In 90% der Therapiemisserfolge handelt es sich bei dem Patienten um einen Raucher.
