Parodontologie

Erkennung und Behandlung der Erkrankungen des Zahnhalteapparates

Allgemeines

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Parodontitis - Eine schleichende Gefahr... nicht nur für Zähne!

Eine vielleicht verblüffende Aussage: Wer gründlich und regelmäßig seine Zähne putzt, kann sein Leben verlängern. Denn Entzündungsherde in der Mundhöhle können gefährliche Krankheiten auslösen. Sie können unter anderem zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.
Früher galt die Karies als größte Gefahr für die Zähne. Heute geht die Zahl der kariös zerstörten Zähne zurück. Bei vielen Menschen bleiben so immer mehr Zähne bis ins hohe Alter kariesfrei. Doch dies bringt eine neue Gefahr mit sich. Studien zeigen: Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates nehmen zu. Diese führen nicht nur zum Verlust von Zähnen, sondern können auch schwere chronische Krankheiten verursachen.


Was versteht man unter Parodontitis?

Hierbei handelt es sich um einen von vielen Patienten unbemerkten Schwund von Zahnhalteapparat und Kieferknochen, der sich auch ohne sichtbare Rötungen, Schwellungen oder Bluten des Zahnfleisches einstellen kann. Im Volksmund wird eine solche Entzündung des Zahnbettes meist als Parodontose bezeichnet. Medizinisch korrekt spricht man allerdings von Parodontitis. Ausgelöst wird diese von verschiedenen Bakterien. Die Entzündung beginnt dabei immer im Zahnzwischenraum, da sich dort am leichtesten bakterielle Beläge bilden. Diese nennt man Biofilm. Bakterien und die von diesen produzierten Gifte dringen in die Schleimhaut ein, welche sich dadurch entzündet. Aber auch auf den Kieferknochen hat diese Entzündung negativen Einfluss. Er baut sich immer weiter ab. Erst im weiter fortgeschrittenen Krankheitsverlauf werden die betroffenen Zähne locker und es kommt zum Zahnverlust. Der vorausgegangene Knochenabbau erschwert beispielsweise eine notwendig gewordene Implantation.

Keimtest

Keimtest

Moderne Mikrobiologie sichert den Behandlungserfolg

Mehr als 700 unterschiedliche Keimarten wurden in der Mundhöhle nachgewiesen. Nur wenige davon sind schädlich. Mit mikrobiologischen Keimtests bestimmen wir, welche Bakterien im individuellen Krankheitsfall die Entzündung auslösen und legen fest, ob spezielle, auf dieses Keimspektrum abgestimmte Antibiotika zum Einsatz kommen müssen, um einen Therapieerfolg zu ermöglichen.

Veranlagung

Veranlagung

Spielt die Veranlagung eine Rolle?

Das Immunsystem jedes Menschen hat seine Stärken und Schwächen. Manche Menschen erkranken nicht, obwohl sie die gleichen Keime in der Mundhöhle haben, wie andere Patienten, die unter Knochenabbau leiden. Es gibt auch Patienten, bei denen der durch Parodontitis verursachte Knochenabbau besonders drastisch und schnell fortschreitet oder bereits in jungen Jahren beginnt.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung geht man davon aus, dass der Verlauf der Krankheit etwa zu 50% von der Veranlagung und dem Immunsystem abhängt. Die anderen 50% werden offenbar durch äußere Einflüsse wie unzureichende Mundhygiene oder Rauchen bestimmt.
Risikofaktoren

Risikofaktoren

Risikofaktoren Diabetes und Rauchen

Raucher und Zuckerkranke haben das höchste Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken.
Bei starken Rauchern ist das Risiko für den entzündlichen Knochenabbau um mehr als das siebenfache erhöht. Daraus resultierender Zahnverlust tritt bei Rauchern etwa 20-mal häufiger auf, als bei Nichtrauchern. Da die Inhaltsstoffe des Rauches unter anderem auch zu einer Verengung der Blutgefäße des Zahnfleisches führen, ist das alarmierende Symptom "Zahnfleischbluten" bei diesen Patienten fast immer komplett unterdrückt und sie erkennen die Erkrankung selbst erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Raucher sprechen zudem schlechter auf die Therapie an. In 90% der Therapiemisserfolge handelt es sich bei dem Patienten um einen Raucher.
Therapie

Therapie

Wie therapiert man eine Parodontitis?

Nach der Diagnose "Parodontitis" stellen wir zunächst die Schwere der Erkrankung fest. Digitale Röntgenbilder zeigen den Zustand des Knochens und ein mikrobiologischer Keimtest gibt - falls erforderlich - Aufschluss über die die Erkrankung auslösenden Bakterien. Durch eine professionelle Zahnreinigung werden als erste Therapiemaßnahme Zähne, Brückenglieder, sowie die oberen, leichter zugänglichen Bereiche der Zahnfleischtaschen gründlich von Zahnstein, weichen Belägen und Konkrementen (dunkle, harte Ablagerungen, die sich in Zahnfleischtaschen bilden) gereinigt. Dadurch verbessert sich die Situation des Zahnfleisches bereits. Etwa eine Woche später erfolgt die Reinigung aller Zahntaschen bis in die Tiefe. Spülungen und eventuell falls erforderlich der Einsatz von Antibiotika unterstützen die mechanische Therapie, die in unserer Praxis Dank modernster Geräte ohne das von vielen Patienten so gefürchtete "Aufschneiden des Zahnfleisches" erfolgen kann.

Im Anschluss an diese therapeutische Phase folgt die sogenannte Erhaltungsphase. Regelmäßige Kontrollen in Verbindung mit der Professionellen Zahnreinigung reduzieren das Risiko sehr, im Laufe des Lebens erneut an Parodontitis zu erkranken.

Viele Patienten berichten von einer deutlichen Steigerung des Allgemeinbefindens nach einer erfolgreichen parodontalen Therapie.

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 Notdienst

Zahnschmerzen halten sich nicht an Wochentage...

Deshalb steht für Sie an Wochenenden und Feiertagen immer ein zahnärztlicher Notdienst bereit, falls unsere Praxis nicht besetzt sein sollte. Welche Praxis an Wochenenden und Feiertagen wann für den zahnärztlichen Notdienst eingeteilt ist, erfahren Sie unter:

www.notdienst-zahn.de

 

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